Wochenrückblick! Mai: Auszug, Umzug, Einzug

Hej ihr Lieben schön, dass ihr hier seid!

Mein letzter Beitrag (ausgenommen der von gestern) ist fast zwei Wochen her. Jetzt erfahrt ihr endlich mal warum und was bei mir so los ist. 

Ich bin nämlich ausgezogen!

In meine erste eigene Wohnung. Und ich kann euch sagen, DAS war vielleicht aufregend! 😀 Am 30.04.17 habe ich den Mietvertrag unterschrieben und dann ging es los: Möbel aussuchen, bestellen, vergleichen, aufbauen. Immer wieder, Tag für Tag. Ich glaube in den vergangenen vier Wochen gab es keinen Tag mehr, an dem ich nach Feierabend einfach nach Hause fahren und die Füße hoch legen konnte, denn immer musste noch etwas für Wohnung organisiert, besorgt oder aufgebaut werden. 

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Obwohl ich ein Mensch bin, der unglaublich lange für Entscheidungen braucht, war die Wahl für meine Möbel schnell getroffen. „Ikea macht’s möglich“, kann ich dazu nur sagen. Zugegeben, wirklich viel ist von Ikea: Kleiderschrank, Sofa, Vitrinen, TV-Tisch, Küchenmöbel und Badmöbel. Einzig Bett, Couchtisch und Esstisch mit den dazugehörigen Stühlen ist nicht von Ikea. Achja und mein über alles geliebter Schminktisch natürlich auch nicht 😉

Es hat insgesamt drei Wochen gedauert, bis alle Möbel aufgebaut und all mein Zeug aus meinem alten „Kinderzimmer“ in meine neue Wohnung eingeräumt waren. Der Einzug erfolgte am 21.05.17. Von dem Sonntag auf den Montag war meine erste Nacht im neuen Heim. Wer jetzt fragen möchte was ich geträumt habe, den muss ich leider enttäuschen. Daran kann ich mich überhaupt nicht erinnern. Gefühlt, habe ich nichts in der Nacht geträumt. 

Insgesamt bin ich sehr zufrieden! =) Alles ist schön, ich fühle mich wohl und schaue mir gerne meine neuen Möbel an. Nach kürzester Zeit hatte ich dann mit meinem Freund auch schon die ersten Quatsch-Bilder in meiner Wohnung gemacht. Das Stichwort „neu“ führt mich direkt zu einer interessanten Problematik. Ich habe aus meinem alten zu Hause fast nichts mitgenommen. Dadurch gab es auch fast nichts, was sich in irgendeiner Art vertraut in meiner Wohnung hätte vertraut anfühlen können. Das hat es die erste Zeit wirklich schwierig gemacht. Die ersten beiden Nächte kam ich mir vor, als würde ich in einer richtig teuren Hotelsuite wohnen. Alles schick und schön, aber irgendwie nicht „meins“. Ich denke, dass ist aber bloß eine Frage der Zeit, bis meine Wohnung zu mir wächst und ich sie als meine neue Heimat betrachten kann. 

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Wo wir schon bei Problematiken sind; die Behörden machen es einem ja auch nicht gerade leicht umzuziehen. Mein Stromanbieter hat mir meine Stromanmeldung einfach mal abgelehnt, weil der Vormieter noch gemeldet ist,  das Einwohnermeldeamt wollte mich nicht ummelden, weil ich keine Wohngeberbestätigung dabei hatte (woher sollte ich denn wissen, dass man sowas braucht??) und mein Internetanbieter hat es zweimal verpatzt mir mein DSL zu installieren. Wo wir auch schon beim springenden Punkt sind, warum ich kaum Beiträge schreiben kann: Ich habe (noch) kein Internet!

Im Moment schaue ich ab und an mal bei meinen Eltern vorbei um dort Internet zu schnorren oder ich nerve meinen Freund, indem ich stundenlang sein Sofa besetze und im Internet Dinge bestelle, Anträge organisiere oder jetzt diesen Beitrag schreibe. Am 19.06.17 soll es aber soweit sein und das Internet erhält endlich Einzug bei mir. Ich freue mich sehr darauf, denn dann werdet ihr endlich wieder regelmäßig was von mir lesen! =)

Im Moment gibt es auch noch keinen Alltag bei mir in der Wohnung. Ich bin super viel unterwegs. Kaufe dies und das noch ein, gehe reiten, oder besuche meine Eltern. Das klingt jetzt, als wäre ich in eine andere Stadt gezogen. Dem ist nicht so. In Wirklichkeit bin ich im selben Ort nur 2,5 Kilometer weiter gezogen. In ein sehr schönes Mehrfamilienhaus auf einem großen Gelände mit vielen Bäumen und einem großen Wald direkt hinter dem Haus. Ich habe einen großartigen Vermieter, der sich unglaublich doll für mich und meine Wohnung eingesetzt hat. Die Wohnung hat nämlich eine Vorgeschichte, die ich nur in Kürze einmal anreißen möchte, ansonsten dauert es wohl Tage diesen Beitrag zu Ende zu lesen:

Vor mir hat ein Mensch mit Behinderung und zwei Katzen in dieser Wohnung gewohnt. Er hatte seine Katzen offensichtlich nicht gut unter Kontrolle gehabt. Die Katzen haben alles zerstört und zerkratzt was sie erreichen konnten. Krallenspuren waren in die Tapeten geritzt worden, es stank entsetzlich nach Katzenexkrementen und die Wohnung war dreckiger als jede Mülldeponie. Die Wände waren in den unmöglichsten Farben gestrichen, dreckig und die Räume waren klein. Der ganze Schnitt der Wohnung war im Grunde nicht gerade vorteilhaft. Großes Wohnzimmer, aber dafür ein Schlafzimmer, das so klein ist, dass mehr als ein Bett auch nicht rein passt. Es war zum Zeitpunkt der Besichtigung sogar noch mit einem schwarzen PVC Boden versehen, sodass der Raum noch dunkler und kleiner wirkte. Jeder gesunde Mensch wäre rückwärts wieder aus dieser Wohnung herausgestoplert, aber ich für meinen Teil hatte mich in die Lage des Hauses verliebt und hatte mir in den Kopf gesetzt, dass es diese Wohnung werden müsse. Fragt mich nicht warum, das war wohl eines dieser weiblichen Bauchgefühle schätze ich. 

Wohnung vorher:

Der Vermieter versicherte mir, er würde die komplette Wohnung renovieren lassen. Gestrichene Fenster, neues Laminat und neue Tapeten sollte es geben. Türklinken, Steckdosen und Toilette sollten erneuert werden. Wir verabredeten, dass ich den Vertrag erst unterschreiben würde, nachdem ich die renovierte Wohnung gesehen hatte. Und siehe da, er hatte Wort gehalten! Die Wohnung war so schön geworden, dass ich hin und weg war, als ich sie wieder gesehen hatte! Kein Vergleich zu vorher und ein absoluter Traum! =)

Seitdem wohne ich nun da und erfreue mich jeden Tag an meinen schönen Möbeln, die schöne Lage und die Bäume um mich herum. Einziges Manko: Die Wohnung liegt an einer stark befahrenen Straße, die nicht unmittelbar an meinen Fenstern verläuft, aber schon in 10m Entfernung. Wenn man dann draußen sitzt, ist die Straße ganz schön laut, aber ich denke, daran kann man sich gewöhnen, oder?

Wohnung jetzt:

Nicht wundern, die Wohnung ist immer noch nicht fertig. Viele Details fehlen noch. Gardinen z.B. oder Teppiche und Bilder. Aber dafür lasse ich mir jetzt Zeit. Langsam wieder runter kommen und entspannen ist erstmal angesagt. 

Was sagt ihr zum Thema Umzug!? Habt ihr da auch schon Erfahrungen gemacht und einige merkwürdige Dinge erlebt? Wenn ja schreibt mir das gerne als Kommentar! Kann man sich an Straßenlärm gewöhnen?

Eure Vera

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2 Gedanken zu “Wochenrückblick! Mai: Auszug, Umzug, Einzug

  1. Ich bin bisher 3 mal umgezogen und ich hasse es wie die Pest .. Das Ein und Auspacken liebe ich dagegen.. Aber dieses ganze abbauen und aufbauen und transportieren ist schrecklich. Ich kann mich noch immer gut an meine erste eigene Wohnung erinnern. Ist mittlerweile auch schon 6 Jahre her. Ich habe sie unfassbar geliebt und sie hatte Pinke Wände.. 😀 Ich wollte schon immer eine pinke Wohnung. Es war nur eine 1-Raum Wohnung, aber das war völlig egal und hat mir komplett ausgereicht. Leider habe ich dort nur 1,5 Jahre gewohnt.. Bin dann nämlich gleich mit meinem Freund zusammengezogen, weil dann doch alles zu klein wurde. Mittlerweile wohnen wir aber aus beruflichen Gründen nicht mehr in unserer ersten gemeinsamen Wohnung. Wir wohnen jetzt in unserer absoluten Traumwohnung. Maisonette- 80qm, 3 kleine Balkone und 2 Bäder + Abstellkammer. So schnell möchte ich definitiv nicht mehr umziehen. =)

    Sophia
    http://sophiaskleinewelt04.blogspot.de/

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    • Hi Sophia,

      Das klingt nach einem Werdegang, der mir auch gefallen würde! 🙂 Ich bin ohne meinen Freund ausgezogen. Der hat eine eigene Wohnung. Aber vielleicht ziehen wir auch in ein oder zwei Jahren zusammen.
      Ich glaube mich hat am meisten gestresst, dass ich bei allem handwerklichen immer auf andere angewiesen war: Ich kann nämlich überhaupt nicht mit einer Bohrmaschine umgehen. Das hat es echt umständlich gemacht. ^^‘
      Deine Wohnung klingt wirklich wie ein Traum! Da würde ich auch so bald nicht wieder ausziehen. Genieße sie! Man weiß nie was noch so kommt.

      Liebe Grüße,
      Vera

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