„Mary Kay“ Beauty Party die 1.

Hej ihr Lieben,

ich war am Wochenende mal wieder auf einem Beauty Event!!!

Diesmal war ich auf einer Homeparty, die ganz ähnlich einer Tupper-Party gestaltet, aber natürlich ganz anders war 😉

Das Prinzip

Wie bei einer Tupper Party auch, gibt es eine so genannte „Beauty Beraterin“, die zu einer beliebigen Person nach Hause kommt und dort eine bestimmte Marke und bestimmte Produkte vorstellt. Ziel der Veranstaltung für die Beauty Beraterin ist natürlich möglichst viele Produkte zu verkaufen, damit sie über die Gewinnspanne beim Einkaufs- und Verkaufspreis Geld verdienen kann. Die Gastgeberin profitiert aber durch ein liebevolles und hochpreisiges Geschenk ebenfalls. Bei diesem ersten Treffen ging es rein um pflegende Kosmetik. Auf der Folgeparty wird es dann rein um dekorative Kosmetik gehen. Darauf freue ich mich, als bekennender Make-up-Junkee, natürlich am meisten 🙂

nfdDie Marke

Die Marke die unsere Beauty Beraterin mitbrachte nennt sich „Mary Kay“. Die Gründerin dieser Kosmetik Linie heißt Mary Kay Ash und ist damit auch Geschäftsinhaberin und Gründerin des US-amerikanischen Kosmetik-Konzerns Mary Kay Inc. Sie hat ihre Kosmetiklinie 1963 in Dallas, Texas gegründet. Dort ist auch immer noch der Hauptsitz und die Produktion der Kosmetik Produkte. Seit 1986 sind diese Produkte auch in Deutschland erhältlich. Der Hauptsitz für Deutschland befindet in München.  Das Unternehmen ist ein Direktvertrieb, das bedeutet, sämtliche Produkte sind tatsächlich weder in einem Online Shop noch in einem Ladengeschäft erhältlich. Einziger Bezugsort sind die Beauty Partys. Wer jetzt einen Schreck bekommt und denkt, er muss jetzt jedes Mal auf eine Party gehen, wenn seine Creme leer geworden ist, der sei beruhigt: Auch daran hat Mary Kay natürlich gedacht. Wer einmal Kontakt zu einer Beauty Beraterin gehabt hat und über sie Produkte erworben hat, kann über sie auch zeitlich unabhängig immer wieder Produkte nachbestellen. Die werden dann per Post geschickt. Laut unserer Beauty Beraterin sind die Produkte tierversuchsfrei und bis auf wenige Ausnahmen auch vegan. Im Internet fand ich aber keine weiteren bestätigenden Aussagen dazu, daher begegne ich dieser Marke mit Vorsicht.

Die Party

Los ging unser Vergnügen um 19:00 Uhr auf einem Freitag. Wir trafen uns im Wohnzimmer einer Freundin von mir und die Beauty Beraterin stellte sich uns als Nicol vor. Wir waren alle sofort per Du, sodass sich eine herzliche und angenehme Atmosphäre einstellte. Sie hatte den großen Esstisch ganz zauberhaft und liebevoll in rosa eingedeckt. Es gab rosa Untersetzer, rosa Spiegel, kleine Pröbchen, Wattepads, Kosmetiktücher und vieles mehr! Es sah wunderschön aus! Eben richtig Lady-Like 😉

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Nachdem wir 6 schnatternden Damen uns gesetzt und beruhigt hatten, begann die Beauty Beraterin ihren Einstieg mit einer kleinen Einführung über die Marke Mary Kay und ihre Gründerin. Nicol erzählte auch ein wenig über sich und wie sehr ihr die Produkte mit ihrer Haut geholfen hatten. Sie saß am Kopfende, sodass wir alle einen guten Blick auf sie hatten. Eine schlanke Frau, mittleren Alters mit einer angenehmen und ruhigen Stimme. Sie war hervorragend geschminkt, besser hätte es für mein Empfinden kaum sein können. Das spricht für sie und war der erste Hinweis darauf, dass sie ihr Handwerk versteht. Für mich als erfahrene Make-up und Kosmetik Anwenderin immer sehr wichtig. Schließlich kann man nur von echten Profis etwas lernen. 

Als erstes wurde uns die Hand-Serie vorgestellt. 

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Jeder durfte seine Hände erst mit Bienenwachs einreiben, dann ein Peeling benutzen und anschließend mit Handcreme verwöhnen…

… Und so ging es weiter. Ein Produkt nach dem Anderen wurde uns vorgestellt und von uns ausgiebig ausprobiert und getestet.

Nach der Handserie war die Gesichtsreinigung dran. Zuerst wurde uns die Reinigungsbürste vorgestellt. btyEine von diesen typischen  elektrischen Bürsten, die einen weichen Kopf haben und elektrisch rotieren. Vorher haben wir uns eine Reinigungslotion auf das Gesicht gegeben. Es war sogar ein 3 in 1 Produkt. Reinigung, Peeling und Gesichtswasser in einem, wenn ich mich richtig erinnere. Darin enthalten sollten kleine Kügelchen sein, die durch den patentieren Verschluss beim Entnehmen des Produktes aufplatzen und das Gesichtswasser frei geben sollten …

Meine Haut war hinterher jedenfalls tatsächlich sehr weich. Ich war beeindruckt. Noch beeindruckter war ich und noch weicher war meine Haut nach der Aktiv-Kohle-Maske. Im Gegensatz zu den gehypten schwarzen Masken aus Asien war diese nicht zum Abziehen und auch nicht Schwarz sondern Blau. Nachdem ich sie abgewaschen hatte, war meine Haut weich. Aber so RICHTIG weich! Heftig! 

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Danach ging es dann weiter mit verschiedenen Seren, die Feuchtigkeit spenden sollten und teilweise sogar einen Lichtschutzfaktor enthielten. Auch eine Tages- und Nachtcreme war im Sortiment zu finden. 

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Ebenso gab es verschiedenen Serien für verschiedene Hauttypen. Es gab etwas sowohl für trockene, als auch für normale Haut, Mischhaut, zu Akne neigende Haut und für die ältere Haut, die schon zu Falten neigt. 

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Nicol hat uns zu jedem Produkt, das wir testen durften immer ausführlich etwas erzählt und erklärt wie es zu verwenden ist. Auf unsere, und auch meine speziellen Fragen, fand sie immer eine adäquate Antwort.

Am Schluss durften wir dann noch eine getönte Tagescreme, was in diesem Fall eine CC Cream war, auftragen. 

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Sogar eine kleine Pflegeserie für Männer war dabei 😉

Zum krönenden Ende durften wir dann unsere Bestellungen aufgeben. Hier sprang uns dann sofort und direkt der größte Unterschied zur Tupper Party ins Auge. Die Mary Kay Produkte konnten wir nämlich bar bezahlen und direkt mitnehmen. Nicol hatte fast alle dabei. Somit hatten wir überhaupt keine Wartezeit. Total genial! 

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Meine Produkte

Nun möchte ich euch aber zeigen, welche Produkte ich mitgenommen habe! Dazu muss ich gestehen, dass es nur eines ist, da ich vor habe auf der nächsten Party im Make-up Bereich ordentlich zu zuschlagen. Da wollte ich mein Portemonnaie an dieser Stelle lieber etwas schonen. 

Nach reiflichem studieren der Inhaltsstoffe, entschied ich mich für den Augen Make-up Entferner. Ich selbst war schlauerweise ungeschminkt gekommen, weil ich ja wusste das wir Cremes testen werden. Das wir an selbigem Treffen auch Make-up Entferner testen würden war mir nicht klar gewesen. Dadurch konnte ich die Wirkung nur bei den Anderen beobachten und nicht bei mir selber feststellen. Aber was ich sah gefiel mir und da ich aktuell auch keinen guten habe, dachte ich mir, ich probiere ihn mal aus. 

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Oil-Free eye makeup remover 21,50€ für 110ml. vegan.

Viel kann ich über ihn natürlich noch nicht berichten. Ich habe ihn trotzdem an meinen Augen ausprobiert, um zu testen ob er brennt oder meine Augenpartie anderweitig reagiert. Das tat sie nicht. Im Gegenteil. Das Produkt fühlte sich unglaublich weich an. Ich hatte überhaupt nicht dieses typische Gefühl von einem harten Wattepad, dass auf meinem Auge hin und her rubbelt. 

Ich habe mir die Inhaltsstoffe angeschaut und war nicht sehr begeistert. Ich habe ihn aber trotzdem mitgenommen. Dann habe ich die Stoffe noch ein wenig genauer analysiert und war leider noch weniger beigeisert.

Inci – Legende: (Was Incis sind erfahrt ihr hier)

  • grün = Super! Mehr Vorteile als Nachteile.
  • rot = Schädlich! Lieber meiden.
  • blau = Palmöl
  • Lila = Mikroplastik
  • Orange = Duftstoffe (hier muss jeder selbst entscheiden, ob er die will/verträgt oder nicht).
  • schwarz = Ok! Hat weder einen Vorteil, noch einen Nachteil.
Aqua, Trisiloxane, Isohexadecane (bildet wasserundurchlässige Schicht, fördert Falten, trocknet Haut aus,  kann sich in Leber und Nieren absetzen, unterbindet Hautatmung, kann zu Wärmestau führen), Cyclopentasiloxane, Dimethicone, Cyclohexasiloxane, Hexylene Glycol (allergisierend, tötet haufreundliche Bakterien), Sodium Chloride, Benzyl Alkohol Imidazolidinyl Area (tötet hautfreundliche Bakterien, karzinogen, zeltschädigend, allergisierend) Polyquaternium-78, Diaodium EDTA (umweltrelevant)Dipotassium PhosphatePolygamer 184 (hautirritierend, kann Haut durchlässiger für Schadstoffe machen, umweltrelevant), Cetyl Triethylmonium Dimethicone PEG-8 Succinate.

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Als die Veranstaltung dem Ende entgegen ging, bekamen wir noch eine kleine Probe der Nachtcreme geschenkt. Das finde ich ganz süß. Auf den Tupper Partys hat man aber auch immer ein Geschenk bekommen 😉

Fazit

Mal ganz abgesehen von den Produkten, den Inhaltsstoffen, den ungeklärten Tierversuchen und was man sonst alles kritisieren könnte – es hat einfach mega viel Spaß gemacht! Ich würde solche Beauty Partys immer wieder besuchen. Wenn es das nächste Mal dann sogar nur Make-up geht, dann werde ich garantiert so richtig ausflippen, weil es einfach zu 100% mein Element ist! Ich freue mich riesig darauf und kann es eigentlich kaum erwarten. Ich war vorher noch nie auf so einer Party gewesen und habe daher enorm die Stimmung und vor allem die Tatsache genossen, dass wir uns getroffen haben, weil wir alle das gleiche Interesse geteilt haben: pflegende und dekorative Kosmetik. Der Austausch darüber hat wahnsinnig gut getan und unfassbar viel Spaß gemacht. Jeder der daran Spaß hat, dem kann ich solche Partys wärmstens empfehlen. 

Wer jetzt Lust hat, sich näher damit zu beschäftigen oder selbst mal so eine Party auszurichten, dem kann ich gerne mal die Email Adresse unserer Beraterin geben, die hat bestimmt nichts dagegen. Schreibt mir einfach eine Mail!

Wenn ich zurück komme auf die Inhaltsstoffe, dann wird das wohl nicht mein Liebstes Produkt werden.  Aber wie immer muss das jeder für sich selbst entscheiden. Denn wenn ein Produkt richtig gut wirkt, kann man gut und gerne auch mal eine Ausnahme machen. 

Bei Fragen, hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder schickt mir eine Mail! Ich freue mich sehr darauf =)

Bis dahin, wünsche ich euch ein wunderbares verlängertes Wochenende und sage Tschüß und bis zum nächsten Mal!

Eure Vera

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Ein Gedanke zu “„Mary Kay“ Beauty Party die 1.

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