Mikroplastik – Der Umwelt Horror in unserer Kosmetik

Hej ihr Lieben, schön das ihr hier seid!

Heute geht’s um ein Thema, auf das ich vorhin zufällig auf Instagram aufmerksam wurde. Da hat die liebe Sarah vom Blog colorful.addicted.vegan. ein Bild gepostet, auf dem sie  Inhaltsstoffe von einem Fluid gezeigt hat. Sie wies darauf hin, dass es Mikroplastik enthält. Da wurde ich stutzig, denn irgendwie war meine Verbindung zu Plastik in Kosmetik bisher immer nur diese Plastik Kügelchen in den Peelings gewesen. Auf ihrem Blog entdeckte ich dann einen Beitrag über dieses Thema, den ich euch gerne hier nochmal verlinke. Sie stellte eine kleine Liste mit Produkten vor, in denen eben kein Mikroplastik enthalten ist und verwies auf einen Link vom BUND, der eine ganze Liste mit Produkten zusammengestellt hat,  in denen Mikroplastik enthalten ist.

Ich fand das Thema so interessant, dass ich es unbedingt nochmal selber aufgreifen möchte! Ich schreibe meine Blogposts mitunter ja auch immer für mich selbst. Als Online Diary oder als perfekte Gesprächstherapie mit mir selbst, um mich mit bestimmten Themen auseinander setzen zu können und um für mich ein Ergebnis zu finden, wie ich mit besagten Themen umgehen möchte. Daher geht’s heute um Mikroplastik. Ich möchte vor allem darauf aufmerksam machen, wie wir Mikroplastik erkennen, warum sie in unserer Kosmetik schlecht sind und unter welchen Namen sie sich verstecken.

Der BUND (Bund für Umwelt Naturschutz Deutschland) hat dazueinen Einkaufsberater entwickelt. Eine PDF Datei, die man sich herunter laden kann und in der sich eine Vielzahl an Herstellern und Produkten wiederfindet, die allesamt Mikroplastik enthalten:

http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/meere/131119_bund_meeresschutz_mikroplastik_produktliste.pdf

Mikroplastik erkennen

Das für mich wichtigste ist aber, wie wir Mikroplastik erkennen und meiden können. Natürlich anhand ihrer Inci-Namen. Die häufigsten möchte ich euch hier einmal auflisten (Quelle: BUND):

  • Acrylates Copolymer
  • Acrylates Crosspolyme
  • Nylon-6
  • Nylon-12
  • Polyacrylat
  • Polyethylen
  • Polyethylenterephthalat
  • Polymethylmethacryla
  • Polypropylen
  • Polyquaterniu
  • Polystyrene
  • Polyurethan

mikroplastik

Das Problem mit Mikroplastik

Das Wort „Mikroplastik“ beschreibt Kunststoffteilchen, die eine Größe von unter 5 Millimetern aufweisen. Diese Kunststoffe werden  dann unserer Kosmetik hinzugefügt. Warum? Weil sie z.B. als Schleifmittel eingesetzt werden, um Hautschichten abzutragen (Als Peeling). Oder aber der Kunststoff wird als Füllstoff, Filmbildner oder Bindemittel eingesetzt, wie in unseren Schampoos zum Beispiel. Unter der Dusche waschen wir das  Mikropalstik  dann einfach weg und es findet seinen Weg durch das Abwassersystem in die Kläranlagen. Weil es so klein ist, sind die Anlagen größtenteils nicht in der Lage alles Mirkosplastik herauszufiltern. Daher wird es aus dem Abwassersystem  und den Kläranlagen hinaus in unsere Gewässer und unsere Umwelt geschwemmt. Früher oder später gelangt es auf diesem Weg  in unsere Meere und hier gelangen wir an den Punkt, an dem wir im Fernsehen diese schaurigen Bilder von Vögeln mit aufgeschnitten Bäuchen voller Plastik sehen können. Das Mikroplastik (und auch größeres Plastik) schwimmt nämlich gerne an der Wasseroberfläche und wird so bewusst, weil es für Nahrung gehalten wird, oder unbewusst von den Meeresbewohnern aufgenommen. Das Mikroplastik wurde sogar schon in Kleinstlebewesen wie z.B. Zooplankton, Muscheln und Würmern gefunden. Diese werden teilweise von Fischen verspeist, welche wiederum von Meeressäugern, Vögeln und schließlich uns Menschen gegessen werden. So schließt sich der Kreis und erklärt, warum die Vögel alle tot am Strand liegen. Das Mikroplastik enthält nämlich Chemikalien, die es bei seiner Produktion aufnimmt. Wenn die Tiere diese Mikropartikel dann fressen, nehmen sie natürlich auch die Schadstoffe mit auf, an denen sie dann sterben und auch uns Menschen mit vergiften können. Ein anderer Aspekt ist natürlich zudem auch noch die reine Verschmutzung der Weltmeere durch größeres Plastik. (Quelle BUND). Von daher: Nein zu Mikroplastik! Es ist völlig unnötig und viele Stoffe wie z.B. Nylon 12 sind darüber hinaus auch noch schädlich für unsere Haut.

Wie steht ihr zu dem Thema?

Wenn ihr es bis hierhin geschafft habt, dann bedanke ich mich ganz herzlich für’s Lesen und sage Tschüß und bis zum nächsten Mal – mit euch!

Eure Vera

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7 Gedanken zu “Mikroplastik – Der Umwelt Horror in unserer Kosmetik

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